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Backups im Hosting: kopieren reicht nicht

Backups im Hosting: kopieren reicht nicht

Ein Backup ist keine Dekoration im Tarifvergleich. Es ist die Möglichkeit, nach einem Fehler, einem kaputten Update oder einer gelöschten Datei wieder an einen bekannten Stand zu kommen. Ob das klappt, siehst du nicht am Häkchen «Backup inklusive», sondern daran, was gesichert wird und ob sich daraus etwas zurückspielen lässt.

Was eine Sicherung enthalten sollte

Für Webhosting sind das in der Regel:

  • Dateien der Website (CMS, Uploads, Konfiguration)
  • Datenbanken
  • je nach Produkt: E-Mail-Postfächer

Eine Kopie nur der Dateien ohne Datenbank ist bei WordPress oder einem Shop fast wertlos. Umgekehrt nützt ein Datenbankdump wenig, wenn Uploads und Mediendateien fehlen. Beide Teile gehören zusammen.

Täglich heisst nicht: jede Sekunde

Tägliche Backups fangen den Stand von gestern ein, nicht den Satz, den du vor zehn Minuten veröffentlicht hast. Für die meisten Websites und Firmenauftritte ist das ein vernünftiger Kompromiss. Wer ständig Bestellungen oder Buchungen schreibt, muss wissen: Zwischen zwei Sicherungen kann Arbeit verloren gehen. Dann braucht es zusätzlich Anwendungs-Backups oder eine bewusste Export-Routine.

Bei GrischaHosting gehören tägliche Sicherungen zum Webhosting. Das entbindet dich nicht davon, vor grossen Änderungen selbst einen Stand zu sichern, zum Beispiel vor einem Shop-Update oder einem Theme-Wechsel.

Die unbequeme Frage: Wiederherstellung

Ein Backup, das niemand je zurückgespielt hat, ist eine Annahme. Kläre für dein Paket:

  • Wie weit zurück reichen die Stände?
  • Kann eine einzelne Datei oder nur das ganze Konto zurück?
  • Geht eine Wiederherstellung über das Panel, oder braucht es den Support?
  • Wie lange dauert das ungefähr?

Ein Wiederherstellungstest muss nicht die Live-Domain zerstören. Oft reicht, eine Kopie in ein Unterverzeichnis oder auf eine Testdomain zu spielen und zu prüfen, ob Login und Startseite funktionieren.

Was Backups nicht ersetzen

Sicherungen schützen nicht vor einem schwachen Passwort, das gestern schon kompromittiert wurde. Sie können den Schaden begrenzen, indem du auf einen sauberen Stand zurückgehst. Sie ersetzen auch keine Updates. Eine veraltete Anwendung, die immer wieder gehackt wird, macht aus dem Backup eine Endlosschleife.

Bewahre besonders wichtige Dinge zusätzlich ausserhalb des Hostings auf: Rechnungsarchive, Originale von Verträgen, den Export deiner Kontakte. Das Hosting-Backup ist die Rettung der laufenden Website, nicht dein einziges Firmenarchiv.

Vor riskanten Schritten

Guter Ablauf vor einem Update:

  1. Kurz notieren, was du ändern willst.
  2. Backup anstossen oder den letzten Stand prüfen.
  3. Update auf einer Kopie testen, wenn das Projekt es hergibt.
  4. Live durchführen, danach Kernfunktionen klicken: Startseite, Login, Formular, Checkout.

Wenn etwas schiefgeht, ist die Diskussion «haben wir ein Backup?» zu spät. Die bessere Frage vorher: Von welchem Stand könnten wir morgen früh wieder leben?

Fragen zur Sicherung deines Pakets beantworten wir über das Ticketsystem im Kundenbereich, nicht telefonisch. Technisch eingeordnet ist das Thema auch auf der Webhosting-Seite.

Titelbild mit Unterstützung von KI erstellt.

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