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Plesk im Alltag: was du selbst erledigen kannst

Plesk im Alltag: was du selbst erledigen kannst

Plesk ist die Oberfläche, über die du dein Webhosting im Browser steuerst. Du brauchst keine Shell und keine Servertheorie. Ein paar wiederkehrende Aufgaben reichen, um den Alltag zu beherrschen, und zu wissen, wann du besser ein Ticket öffnest, statt irgendwo «Reparieren» zu klicken.

Websites und Domains

Im Bereich für Domains siehst du, welche Namen auf dieses Hosting zeigen, und legst Subdomains oder Aliase an. Eine Subdomain wie shop.example.ch ist ein eigener Host unter deiner Hauptdomain. Ein Domain-Alias zeigt eine zweite Schreibweise auf dieselbe Website. Beides ist alltäglich; beides sollte bewusst sein, damit Zertifikate und Weiterleitungen dazu passen.

Dateien lädst du per Dateimanager oder FTP hoch. Für CMS wie WordPress ist der Weg über das vorgesehene Installations- oder Update-Verfahren meist sicherer als ein wildes Überschreiben einzelner PHP-Dateien.

Postfächer und Webmail

E-Mail-Konten legst du in Plesk an, setzt Passwörter zurück und öffnest Webmail. Speichergrenzen pro Postfach verhindern, dass ein Konto das Kontingent der Domain allein vollschreibt. Wenn ein Client sich nicht anmeldet, prüfe zuerst Benutzername (volle Adresse), Servername und SSL, nicht als Erstes ein neues Postfach.

Datenbanken

WordPress, Shops und viele Anwendungen speichern Inhalte in MySQL oder MariaDB. In Plesk erstellst du Datenbank und Benutzer und hinterlegst die Zugangsdaten in der Anwendung. Lösche keine Datenbank, nur weil der Name unbekannt wirkt: Ohne sie ist die Website oft nur noch eine Hülle aus Dateien.

Zugänge nur so weit vergeben, wie die Anwendung sie braucht. Ein Datenbankbenutzer mit Rechten auf alle Datenbanken des Kontos ist bequem und unnötig weit, wenn ein Shop kompromittiert wird.

PHP-Version

PHP ist die Sprache, in der viele Websites laufen. Neue Versionen schliessen Sicherheitslücken und sind schneller; zu alt, und irgendwann fehlt der Support. Zu neu, und ein veraltetes Plugin bricht. In Plesk stellst du die Version pro Website ein. Nach einem Wechsel die Startseite, das Backend und Formulare prüfen. Bei Managed WordPress übernehmen wir diesen Teil im Betrieb. Bei klassischem Webhosting liegt er bei dir, mit unserer Hilfe über das Ticketsystem, wenn etwas hakt.

SSL und FTP

Zertifikate aktivierst du für die Domain, idealerweise mit automatischer Verlängerung. FTP- oder SFTP-Zugänge sind für Uploads gedacht, nicht als Dauer-Login mit demselben Passwort wie das Panel. Lege getrennte Konten an, wenn eine Agentur nur Dateien brauchen soll, nicht die ganze Mailverwaltung.

Was du nicht selbst «reparieren» solltest

Serverdienste neu starten, Firewall-Experimente, massenhaft Plugins auf Verdacht deinstallieren oder die Datenbank mit zufälligen SQL-Befehlen «optimieren». Das macht aus einem kleinen Fehler schnell eine Offline-Seite. Wenn die Website nach einem Update weiss bleibt, Backup und eine klare Fehlerbeschreibung an den Support sind effizienter als zehn blind gesetzte Häkchen.

Unser Support für Bestandskunden läuft über das Ticketsystem im Kundenbereich, nicht über die Telefonnummer im Impressum. Im Kundenbereich siehst du Verträge, Rechnungen und den direkten Sprung zu Plesk. Die Oberfläche selbst zeigen wir auf der Webhosting-Seite.

Plesk ist Werkzeug, kein Ersatz für klare Pakete und Backups. Wenn du die oben genannten Punkte einmal ruhig durchgehst, reicht das für den normalen Betrieb. Und du erkennst, wann wirklich jemand mit Serverblick hinsehen sollte.

Titelbild mit Unterstützung von KI erstellt.

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